Projektstart vor Ostern
Ostern: 28. und 29.03.2027
Die Osterferien beginnen überwiegend in KW 12.
Wir starten die Auslieferung der Raupen ab KW 11.
Projektstart zwischen Ostern und Pfingsten
Pfingsten: 16. und 17.05.2027
Es eignet sich der Projektstart in KW 14.
Für den Start in KW 14 gilt in 2027:
Bestellung bis spätestens: 12.03.2027
Je früher Sie bestellen, desto besser. Sie können das gewünschte Zuchtset bzw. die Raupen ab sofort vorbestellen. Sichern Sie sich jetzt schon Ihr Schmetterlingsprojekt für KW 14!
Letztmöglicher Projektstart vor den Sommerferien
1. Zuchtset auswählen
Passendes Set auswählen und im Bestellprozess
die gewünschte Lieferwoche festlegen.
2. Raupen erhalten
Die Raupen kommen mit ausreichend Aufzuchtfutter
und der benötigten Ausstattung direkt zu Ihnen.
3. Verwandlung beobachten
Die Raupen wachsen, verpuppen sich und verwandeln
sich innerhalb weniger Wochen in wunderschöne
Distelfalter.
4. Schmetterlinge erleben
Den Schlupf hautnah miterleben und die Falter
nach vollständiger Flügelentfaltung bei geeigneten
Bedingungen freilassen.
Die Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling gehört zu den faszinierendsten Vorgängen in der Natur. Mit unseren Schmetterlings-Zuchtsets können Kinder und Erwachsene die Metamorphose des Distelfalters (Vanessa cardui) aus nächster Nähe beobachten – zu Hause, im Kindergarten oder in der Schule.
Doch welches Set ist das richtige? Die Hagemann Schmetterlings-Zuchtsets unterscheiden sich vor allem in der Anzahl der Raupen, der Größe und Ausstattung der Volieren sowie den zusätzlichen Beobachtungs- und Lernmaterialien.
Kaufberatung
- Einsteiger und Familien
- Zuchtsets mit mehr Komfort
- Schulen und Kindergärten
- Gutschein und Verschenken
- nur Raupen kaufen
- pädagogische Projekte
Für Einsteiger und Familien: Unsere kleinen Schmetterlings-Zuchtsets
Wer zum ersten Mal Schmetterlinge aufziehen möchte, ist mit einem Set für 5 bis 7 Raupen gut beraten.
Das Schmetterlings-Zuchtset Starter mit 5 Raupen enthält die grundlegende Ausstattung für die Aufzucht und Beobachtung der Distelfalter. Dazu gehören ein Aufzuchtbehälter mit Nahrung, eine Schmetterlingsvoliere sowie eine Anleitung und begleitende Lernmaterialien.
Das Schmetterlings-Zuchtset kompakt mit 5 bis 7 Raupen bietet zusätzliche Materialien wie eine Facettenlinse, eine Schmetterlings-Bestimmungstafel und Aufkleber.
Wer das Naturerlebnis mit kreativen Lernaktivitäten verbinden möchte, findet im Schmetterlingsgarten ein passendes Set mit 5 bis 7 Raupen. Rund 220 Lernsticker und dazugehörige Vorlagen laden dazu ein, den Lebenszyklus und die Vielfalt der Schmetterlinge zu entdecken.
Für komfortables Beobachten: Sets mit besonderer Voliere
Beim Schmetterlings-Zuchtset mit Komfort-Eingriff mit 5 bis 7 Raupen erleichtert eine spezielle Öffnung den Zugang zum Inneren der Voliere. Das ist besonders praktisch, wenn die geschlüpften Schmetterlinge versorgt werden müssen.
Für Projekte mit mehr Platzbedarf steht außerdem unser großes Schmetterlings-Zuchtsets mit XXL-Voliere mit mindestens 10 Raupen zur Verfügung.
Für Kindergärten und Schulklassen: Gemeinsam Schmetterlinge beobachten
Das Schmetterlings-Zuchtset kompakt mit 5 bis 7 Raupen bietet zusätzliche Materialien wie eine Facettenlinse, eine Schmetterlings-Bestimmungstafel und Aufkleber und ist gut für kleinere Gruppen geeignet.
Für größere Gruppen empfehlen wir Sets mit entsprechend mehr Raupen und mehreren Aufzuchtbehältern.
Das Gruppenprojektset Starter enthält 15 bis 21 Raupen sowie drei Aufzuchtvolieren. So können mehrere Kleingruppen die Entwicklung der Distelfalter parallel verfolgen.
Das Gruppenprojektset Schmetterlinge mit 15 Raupen bietet darüber hinaus umfangreiche Materialien für die pädagogische Begleitung.
Für größere Schulklassen eignet sich das Klassenprojektset Schmetterlinge mit 30 bis 35 Raupen, zusätzlichen Aufzuchtbehältern, mehreren Volieren und Unterrichtsmaterialien. Damit können die Kinder individuelle Beobachtungen durchführen und ihre Ergebnisse anschließend gemeinsam auswerten.
Ich möchte ein Schmetterlings-Zuchtset verschenken
Ein Schmetterlings-Zuchtset ist ein besonderes Geschenk für naturinteressierte Kinder und Familien. Damit die lebenden Raupen erst dann geliefert werden, wenn genügend Zeit für die Betreuung vorhanden ist, empfehlen wir unsere Gutschein-Sets.
Das Zubehör wird zunächst zusammen mit einem Gutschein geliefert. Die Raupen können später innerhalb der vorgesehenen Lieferperiode angefordert werden.
Zur Auswahl stehen beispielsweise das Starter-Set mit Raupengutschein und der Schmetterlingsgarten mit Gutschein .
Ich habe bereits eine Voliere und möchte erneut Raupen bestellen
Unsere Schmetterlingsvolieren können für weitere Beobachtungsprojekte wiederverwendet werden. Wer bereits über die passende Ausstattung verfügt, benötigt deshalb kein neues Komplettset.
Mit der Raupen-Nachbestellung für 5 bis 7 Distelfalterraupen erhalten Sie einen Aufzuchtbehälter mit Raupen und ausreichend Nahrung für deren Entwicklung bis zur Verpuppung.
Für größere Projekte bieten wir außerdem eine Nachbestellung mit 30 bis 35 Raupen an.
Für Kindergärten und Schulen: Schmetterlingszucht als pädagogisches Projekt
Wer die Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling regelmäßig im Kindergarten oder im Unterricht behandeln möchte, findet im Hagemann Forscherkoffer Schmetterlings-Zucht eine umfangreiche Ausstattung für bis zu vier Gruppen oder Schulklassen. Der Koffer enthält vier Schmetterlingsvolieren, Bestimmungstafeln, Facettenlinsen, Modelle des Schmetterlings-Lebenszyklus sowie pädagogische Begleitmaterialien mit Sachinformationen und Arbeitsblättern. So lassen sich die Metamorphose der Distelfalter, der Körperbau von Insekten und naturwissenschaftliche Beobachtungsmethoden anschaulich vermitteln. Die Materialien sind wiederverwendbar und eignen sich damit auch für langfristige Bildungsprojekte. Wichtig: Die lebenden Raupen sind nicht enthalten und müssen separat bestellt werden.
Wichtig: Planen Sie genügend Zeit für Ihr Schmetterlingsprojekt ein
Nach der Lieferung dauert es bei geeigneten Bedingungen ungefähr ein bis zwei Wochen, bis sich die Raupen verpuppen. Nach weiteren ein bis zwei Wochen schlüpfen die erwachsenen Distelfalter. Bei niedrigeren Temperaturen kann die Entwicklung länger dauern.
Planen Sie deshalb ausreichend Zeit ein und berücksichtigen Sie bei Schul- und Kindergartenprojekten insbesondere Ferien, Feiertage und Schließzeiten. Die Tiere benötigen während des gesamten Projekts eine zuverlässige Betreuung durch Erwachsene.
Unser Tipp: Wählen Sie Ihr Schmetterlings-Zuchtset nach der Gruppengröße, der gewünschten Ausstattung und dem geplanten Projektzeitraum. So schaffen Sie gute Voraussetzungen, um die faszinierende Entwicklung der Distelfalter zu beobachten.
Wann werden die Schmetterlingsraupen geliefert?
Wir liefern unsere lebenden Distelfalterraupen saisonal von Mitte März bis Ende September. Der Versand erfolgt grundsätzlich montags und dienstags, damit die Raupen möglichst noch innerhalb derselben Woche bei Ihnen ankommen und die Transportzeit kurz bleibt. Der tatsächliche Zustelltermin hängt vom Paketdienstleister ab und kann daher nicht garantiert werden.
Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Planung Ihres Schmetterlingsprojekts, insbesondere vor Wochenenden, Feiertagen und Ferien.
Kann ich eine Lieferwoche für meine Schmetterlingsraupen auswählen?
Ja, Sie können bei Ihrer Bestellung eine gewünschte Lieferwoche auswählen. Im Warenkorb steht Ihnen dafür während des Bestellvorgangs ein Auswahlfeld mit den verfügbaren Lieferwochen zur Verfügung. Die Auswahl ist verpflichtend und muss vor dem Abschluss der Bestellung erfolgen.
Die lebenden Distelfalterraupen werden grundsätzlich montags oder dienstags versendet. Ein bestimmter Zustelltag kann nicht garantiert werden, da die tatsächliche Lieferdauer vom Paketdienstleister abhängt.
Unser Tipp: Planen Sie bei Projekten in Kindergärten und Schulen ausreichend Zeit für die Schmetterlingsaufzucht ein und berücksichtigen Sie Feiertage, Ferien und Schließzeiten.
Was muss ich beachten, wenn meine Schmetterlingsraupen geliefert werden?
Nehmen Sie Ihre lebenden Distelfalterraupen möglichst unmittelbar nach der Zustellung entgegen und bringen Sie das Paket ins Haus. Öffnen Sie die Versandverpackung zeitnah und überprüfen Sie vorsichtig den Inhalt.
Stellen Sie den geschlossenen Aufzuchtbehälter an einen ruhigen, hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung. Vermeiden Sie starke Temperaturschwankungen, Zugluft und die unmittelbare Nähe zu Heizkörpern.
Wichtig: Öffnen Sie den Aufzuchtbehälter während der Raupenentwicklung nicht. Die Raupen erhalten ihre benötigte Nahrung bereits im Behälter. Zusätzliches Futter oder Wasser ist nicht erforderlich.
Zwischen dem Deckel und dem Aufzuchtbecher befindet sich ein Vlies, an dem sich die Raupen später verpuppen können. Kleine Luftlöcher im Deckel (Mikroperforation) ermöglichen den notwendigen Luftaustausch. Entfernen Sie deshalb weder den Deckel noch das Vlies während der Raupenentwicklung.
Sollten Sie bei der Ankunft Auffälligkeiten oder beschädigte Behälter feststellen, dokumentieren Sie diese möglichst mit Fotos und wenden Sie sich an unseren Kundenservice.
Was fressen die Schmetterlingsraupen und muss ich sie zusätzlich füttern?
Die Distelfalterraupen stammen aus unserer Schmetterlingszucht. Sie werden in einem Aufzuchtbecher geliefert, der bereits ausreichend Nahrung für ihre gesamte Entwicklung bis zur Verpuppung enthält.
Am Boden des Bechers befindet sich eine speziell für unsere Distelfalterraupen hergestellte Futtermischung aus pflanzlichen Bestandteilen und Fruchtzucker. Diese versorgt die Raupen mit den benötigten Nährstoffen und der notwendigen Feuchtigkeit.
Zusätzliches Futter oder Wasser ist nicht erforderlich. Bitte geben Sie weder Blätter noch Obst, Wasser oder andere Nahrungsmittel in den Aufzuchtbecher. Öffnen Sie den Behälter während der Raupenentwicklung nicht, da sonst Bakterien oder Schimmelpilze eindringen können.
Gut zu wissen: Die Raupen nehmen die benötigte Feuchtigkeit über ihre Nahrung auf. Sie müssen deshalb weder getränkt noch mit Wasser besprüht werden. Zusätzliche Feuchtigkeit kann die Schimmelbildung begünstigen und die Gesundheit der Raupen gefährden.
Wo stelle ich den Aufzuchtbecher auf und welche Temperatur benötigen die Raupen?
Stellen Sie den Aufzuchtbecher mit den Distelfalterraupen aufrecht an einen ruhigen, hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung. Ideal ist eine möglichst konstante Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C.
Wichtig: Stellen Sie den Aufzuchtbecher niemals auf eine Fensterbank oder direkt neben einen Heizkörper. Durch Sonneneinstrahlung kann sich der geschlossene Behälter stark erwärmen. Dabei kann sich Kondenswasser bilden, das die Schimmelbildung begünstigt und den Raupen schadet.
Vermeiden Sie außerdem Zugluft, häufiges Umstellen und starke Temperaturschwankungen. Besonders in Schulen und Kindergärten sollten Sie darauf achten, dass die Räume nachts und am Wochenende nicht zu stark auskühlen.
Gut zu wissen: Bei einer konstanten Temperatur von etwa 24 °C dauert die Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling ungefähr drei Wochen. Bei niedrigeren Temperaturen kann sich die Entwicklungsdauer auf drei bis fünf Wochen verlängern.
Warum bewegen sich meine Schmetterlingsraupen nicht?
Keine Sorge: Wenn sich Ihre Distelfalterraupen nach der Lieferung zunächst kaum oder überhaupt nicht bewegen, bedeutet das nicht automatisch, dass sie gestorben sind. Nach dem Transport benötigen die Raupen manchmal etwas Ruhe, um wieder aktiv zu werden.
Auch während ihrer Entwicklung legen die Raupen Ruhephasen ein. Besonders vor einer Häutung können sie längere Zeit nahezu bewegungslos bleiben. Das ist ein natürlicher Bestandteil ihrer Entwicklung.
Was können Sie tun? Stellen Sie den geschlossenen Aufzuchtbecher aufrecht an einen ruhigen, hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung. Ideal ist eine konstante Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C. Vermeiden Sie Erschütterungen und öffnen Sie den Behälter nicht.
Wichtig: Beobachten Sie die Raupen zunächst in Ruhe. Wenn sie auch nach längerer Zeit keinerlei Aktivität zeigen oder Sie deutliche Auffälligkeiten feststellen, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice. Fotos des Aufzuchtbechers helfen uns bei der Beurteilung.
Warum befinden sich Gespinste und kleine schwarze Körnchen im Aufzuchtbecher?
Wenn Sie im Aufzuchtbecher feine weiße Gespinste und kleine schwarze oder dunkelbraune Körnchen entdecken, ist das normalerweise kein Grund zur Sorge. Beides gehört zur natürlichen Entwicklung der Distelfalterraupen.
Die weißen Gespinste bestehen aus feinen Seidenfäden, welche die Raupen selbst produzieren. In der Natur helfen diese Fäden unter anderem dabei, sich an Pflanzen festzuhalten und sich vor äußeren Einflüssen zu schützen. Im Aufzuchtbecher können sich mit der Zeit dichte Gespinste bilden.
Die kleinen dunklen Körnchen sind in der Regel Raupenkot. Da die Raupen während ihres Wachstums viel Nahrung aufnehmen, entstehen entsprechende Ausscheidungen. Das ist ein normaler Vorgang.
Wichtig: Entfernen Sie weder die Gespinste noch den Raupenkot aus dem Aufzuchtbecher. Lassen Sie den Behälter während der Raupenentwicklung geschlossen, um die Tiere nicht zu stören und Verunreinigungen zu vermeiden.
Sollten Sie dagegen auffällige, sich ausbreitende weißliche, grüne oder graue Beläge auf dem Futter entdecken, könnte es sich um Schimmel handeln. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte mit Fotos an unseren Kundenservice.
Was kann ich tun, wenn sich Schimmel im Aufzuchtbecher bildet?
Schimmel kann entstehen, wenn sich im Aufzuchtbecher zu viel Feuchtigkeit ansammelt. Besonders starke Temperaturschwankungen und direkte Sonneneinstrahlung können die Bildung von Kondenswasser begünstigen. Auf dem Raupenfutter können sich dann Schimmelpilze entwickeln.
Woran erkenne ich Schimmel? Verdächtig sind insbesondere ungewöhnliche, sich ausbreitende weißliche, grünliche oder graue Beläge auf dem Futter. Die feinen weißen Seidenfäden, welche die Raupen selbst spinnen, sind dagegen völlig normal und kein Schimmel.
Was soll ich tun? Stellen Sie den Aufzuchtbecher an einen ruhigen Ort mit einer möglichst konstanten Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C, ohne direkte Sonneneinstrahlung. Öffnen Sie den Behälter nicht eigenmächtig und versuchen Sie nicht, den Schimmel oder das Futter selbst zu entfernen. Geben Sie auch kein zusätzliches Wasser hinzu.
Bitte kontaktieren Sie unseren Kundenservice, wenn Sie Schimmel vermuten. Senden Sie möglichst aussagekräftige Fotos des Aufzuchtbechers mit. Wir prüfen den Zustand und besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.
Was kann ich tun, wenn eine Schmetterlingsraupe gestorben ist?
Auch bei sorgfältiger Aufzucht kann es vorkommen, dass einzelne Distelfalterraupen während ihrer Entwicklung sterben. Solche Verluste sind bei der Aufzucht lebender Tiere nicht vollständig auszuschließen.
Prüfen Sie zunächst, ob die Raupe tatsächlich gestorben ist. Raupen können nach dem Transport, bei niedrigeren Temperaturen oder vor einer Häutung längere Zeit nahezu bewegungslos bleiben. Das allein ist noch kein Anzeichen dafür, dass eine Raupe tot ist.
Ist eine Raupe eindeutig abgestorben, sollte sie vorsichtig entfernt werden, damit sich keine Schimmelbildung entwickelt und die übrigen Raupen möglichst ungestört weiterwachsen können. Verwenden Sie dafür beispielsweise einen sauberen Löffel. Öffnen Sie den Aufzuchtbecher nur kurz, vermeiden Sie den Kontakt mit den übrigen Raupen und verschließen Sie den Behälter anschließend wieder sorgfältig.
Wichtig: Wenn mehrere Raupen betroffen sind, Sie sich über den Zustand der Tiere unsicher sind oder weitere Auffälligkeiten feststellen, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice. Senden Sie möglichst Fotos des Aufzuchtbechers mit, damit wir die Situation besser beurteilen können.
Wann und wie verpuppen sich die Distelfalterraupen?
Die Distelfalterraupen beginnen sich normalerweise etwa 7 bis 10 Tage nach der Lieferung zu verpuppen. Der genaue Zeitpunkt hängt unter anderem von der Temperatur und dem Entwicklungsstand der Raupen ab.
Wenn die Raupen bereit für die Verpuppung sind, kriechen sie zum Vlies unter dem Deckel des Aufzuchtbechers. Dort befestigen sie sich mit Seidenfäden und hängen anschließend kopfüber in einer charakteristischen J-Form.
Nach einiger Zeit häutet sich die Raupe ein letztes Mal. Unter der abgestreiften Raupenhaut kommt die Puppe zum Vorschein. In ihrem Inneren vollzieht sich nun die weitere Metamorphose zum erwachsenen Schmetterling.
Wichtig: Während der Verpuppung benötigen die Tiere besonders viel Ruhe. Bewegen oder öffnen Sie den Aufzuchtbecher möglichst nicht und berühren Sie weder die hängenden Raupen noch die frischen Puppen. Die Puppenhülle benötigt etwa 2 bis 3 Tage, um ausreichend auszuhärten. Erst danach dürfen die Puppen vorsichtig in die Schmetterlingsvoliere umgesetzt werden.
Wie setze ich die Schmetterlingspuppen richtig in die Voliere um?
Sobald sich alle Distelfalterraupen verpuppt haben, können Sie die Puppen vorsichtig in die Schmetterlingsvoliere umsetzen. Warten Sie damit etwa 2 bis 3 Tage nach der letzten Verpuppung, damit die empfindlichen Puppenhüllen ausreichend aushärten können.
So gehen Sie vor:
- Stellen Sie die Schmetterlingsvoliere an einen ruhigen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung und legen Sie etwas Küchenpapier auf den Boden.
- Öffnen Sie den Aufzuchtbecher vorsichtig und nehmen Sie das Vlies mit den daran hängenden Puppen heraus. Berühren Sie die Puppen möglichst nicht.
- Entfernen Sie vorsichtig störende Seidenfäden und Raupenkot mit einem Wattestäbchen. Achten Sie darauf, die Puppen dabei nicht zu beschädigen.
- Befestigen Sie das Vlies mit einer Sicherheitsnadel an der Innenseite der Voliere, etwa 4 cm über dem Boden. Die Puppen müssen frei hängen können.
- Schließen Sie die Voliere und lassen Sie die Puppen bis zum Schlupf möglichst ungestört.
Gut zu wissen: Manche Puppen bewegen sich beim Umsetzen ruckartig oder beginnen zu zittern. Das ist eine natürliche Abwehrreaktion und normalerweise kein Grund zur Sorge.
Was tun, wenn eine Puppe herunterfällt? Legen Sie eine bereits ausreichend ausgehärtete, unbeschädigte Puppe vorsichtig in die Nähe der Volierenwand. So kann der schlüpfende Schmetterling am Netz hochklettern und seine Flügel entfalten.
Wie lange dauert es, bis aus den Puppen Schmetterlinge schlüpfen?
Nach der Verpuppung dauert es normalerweise etwa 7 bis 14 Tage, bis die erwachsenen Distelfalter (Vanessa cardui) schlüpfen. Die genaue Entwicklungsdauer hängt insbesondere von der Umgebungstemperatur ab. Bei niedrigeren Temperaturen kann die Entwicklung länger dauern.
Woran erkenne ich, dass die Schmetterlinge bald schlüpfen? Kurz vor dem Schlupf verfärben sich die Puppen zunehmend dunkel. Durch die Puppenhülle können dann bereits die Farben und Muster der Schmetterlingsflügel sichtbar werden.
Nach dem Schlupf sind die Flügel zunächst noch weich und zusammengefaltet. Der Schmetterling pumpt Körperflüssigkeit in die Flügeladern, sodass sich die Flügel entfalten können. Nach etwa 1 bis 2 Stunden sind sie normalerweise vollständig entfaltet und ausreichend ausgehärtet.
Wichtig: Lassen Sie die Puppen und frisch geschlüpften Schmetterlinge möglichst ungestört. Versuchen Sie nicht, einem Schmetterling beim Schlupf zu helfen oder seine Flügel von Hand zu entfalten. Dadurch könnten Sie das Tier verletzen.
Gut zu wissen: Nach dem Schlupf können die Distelfalter eine rötliche Flüssigkeit abgeben. Dabei handelt es sich um das sogenannte Mekonium, eine natürliche Ausscheidung aus dem Puppenstadium. Das ist kein Blut und normalerweise kein Grund zur Sorge. Ein Stück Küchenpapier auf dem Volierenboden schützt vor Verunreinigungen.
Was kann ich tun, wenn ein Schmetterling nicht aus seiner Puppe schlüpft?
Normalerweise schlüpfen die Distelfalter etwa 7 bis 14 Tage nach der Verpuppung. Da die Entwicklung von der Umgebungstemperatur und dem individuellen Entwicklungsstand abhängt, können einzelne Schmetterlinge auch später schlüpfen als andere.
Woran erkenne ich, ob sich die Puppe noch entwickelt? Kurz vor dem Schlupf wird die Puppenhülle meist deutlich dunkler. Häufig lassen sich bereits die Farben und Flügelmuster des Schmetterlings erkennen. Eine dunkle Puppe ist deshalb nicht automatisch abgestorben.
Was soll ich tun, wenn nichts passiert? Lassen Sie die Puppe möglichst ungestört in der Schmetterlingsvoliere. Achten Sie auf eine möglichst konstante Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C und vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung sowie starke Temperaturschwankungen.
Wichtig: Versuchen Sie niemals, die Puppenhülle aufzuschneiden, aufzubrechen oder den Schmetterling herauszuziehen. Auch wenn der Schlupf mühsam aussieht, kann ein solcher Eingriff das Tier verletzen.
Wenn nach mehr als 14 Tagen noch kein Schlupf erfolgt ist, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die Puppe abgestorben ist. Wenden Sie sich bei einer deutlich verzögerten Entwicklung, sichtbaren Schäden oder Unsicherheiten bitte an unseren Kundenservice. Fotos der Puppen und Angaben zum Zeitpunkt der Verpuppung helfen uns bei der Beurteilung.
Was kann ich tun, wenn ein Schmetterling mit verformten oder verklebten Flügeln schlüpft?
Unmittelbar nach dem Schlupf sind die Flügel eines Distelfalters noch weich, feucht und zusammengefaltet. Das ist völlig normal. Der Schmetterling pumpt Körperflüssigkeit in seine Flügeladern, damit sich die Flügel entfalten können. Dieser Vorgang dauert normalerweise etwa 1 bis 2 Stunden.
Was soll ich tun? Lassen Sie den frisch geschlüpften Schmetterling möglichst ungestört. Er benötigt eine geeignete senkrechte Fläche, beispielsweise die Netzwand der Voliere, an der er sich festhalten und seine Flügel frei entfalten kann. Berühren Sie die empfindlichen Flügel nicht und versuchen Sie nicht, diese von Hand auseinanderzuziehen.
Bleiben die Flügel auch nach mehreren Stunden deutlich verformt oder verklebt, kann eine Entwicklungsstörung vorliegen. Mögliche Ursachen sind beispielsweise Schwierigkeiten beim Schlupf, Beschädigungen während der Puppenentwicklung oder fehlender Platz zur Entfaltung der Flügel. Nicht immer lässt sich die Ursache eindeutig feststellen.
Gut zu wissen: Auch in der Natur gelingt nicht jedem Schmetterling eine vollständige Entwicklung. In seltenen Fällen bleiben die Flügel dauerhaft verformt und der Falter kann nicht fliegen. Solche Entwicklungsstörungen gehören zu den natürlichen biologischen Risiken und lassen sich auch bei sorgfältiger Aufzucht nicht vollständig verhindern.
Ist ein Schmetterling dauerhaft flugunfähig, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice. Wir helfen Ihnen, das weitere Vorgehen im Sinne des Tierwohls zu klären.
Was fressen geschlüpfte Distelfalter und wie versorge ich sie richtig?
Sobald die ersten Distelfalter (Vanessa cardui) geschlüpft sind, benötigen sie täglich Nahrung. In der Natur ernähren sich die erwachsenen Schmetterlinge hauptsächlich von Blütennektar. In der Schmetterlingsvoliere können Sie ihnen eine Fruchtzuckerlösung anbieten.
So bereiten Sie das Schmetterlingsfutter zu: Lösen Sie einen Teelöffel Fruchtzucker in 100 ml Leitungswasser auf. Tränken Sie damit den mitgelieferten Nahrungsschwamm. Alternativ können Sie ein gefaltetes Papiertuch verwenden, das die Lösung aufnimmt. Legen Sie den Schwamm oder das Papiertuch anschließend in die Voliere.
Zusätzlich können Sie den Schmetterlingen aufgeschnittene Orangen oder überreife Bananen anbieten. Legen Sie die Früchte am besten auf etwas Küchenpapier.
Wichtig: Achten Sie darauf, dass weder die Zuckerlösung noch der Fruchtsaft auslaufen. Die empfindlichen Flügel der Schmetterlinge könnten dadurch verkleben. Bieten Sie die Nahrung täglich frisch an und entfernen Sie verdorbene Fruchtreste. Nicht benötigte Fruchtzuckerlösung können Sie vorübergehend im Kühlschrank aufbewahren.
Gut zu wissen: Schmetterlinge nehmen flüssige Nahrung mit ihrem langen Saugrüssel auf, den sie zum Trinken ausrollen. Das Fressverhalten lässt sich hervorragend beobachten und bietet Kindern einen faszinierenden Einblick in die Biologie der Insekten.
Wie lange dürfen die geschlüpften Schmetterlinge in der Voliere bleiben?
Wie lange Sie Ihre Distelfalter (Vanessa cardui) in der Schmetterlingsvoliere beobachten, hängt auch davon ab, ob Sie das Zuchtset zu Hause oder für ein pädagogisches Projekt (Schule, Kindergarten) verwenden.
Für Familien und Privatkunden: Wir empfehlen, gesunde und flugfähige Distelfalter möglichst zeitnah freizulassen, idealerweise noch am Tag des Schlupfs. Warten Sie zunächst etwa 1 bis 2 Stunden, bis die Flügel vollständig entfaltet und ausgehärtet sind. Voraussetzung für die Freilassung sind geeignete Wetterbedingungen und die rechtliche Zulässigkeit am jeweiligen Ort.
Für Kindergärten, Schulen und pädagogische Einrichtungen: Für angeleitete Beobachtungsprojekte können die erwachsenen Distelfalter noch einige Tage in der Voliere bleiben. Wir empfehlen eine Beobachtungsdauer von 3 bis 4 Tagen, maximal jedoch 6 Tagen. Eine frühere Freilassung ist sinnvoll, sobald die geplanten Beobachtungen abgeschlossen sind und die Voraussetzungen dafür vorliegen.
Wichtig: Solange sich die Schmetterlinge in der Voliere befinden, benötigen sie täglich frische Nahrung, einen geeigneten Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung und eine sorgfältige Betreuung. Bei ungeeignetem Wetter muss die Freilassung gegebenenfalls verschoben werden.
Darf ich meine gezüchteten Distelfalter überall freilassen?
Der Distelfalter (Vanessa cardui) ist ein natürlich in Deutschland vorkommender Wanderfalter. Unsere Distelfalter stammen aus deutscher Zucht. Dennoch sind bei der Freilassung gezüchteter Schmetterlinge die gesetzlichen Bestimmungen des Naturschutzes zu beachten.
Nach § 40 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) bedarf das Ausbringen von Tieren in die freie Natur grundsätzlich einer Genehmigung durch die zuständige Naturschutzbehörde. Dies gilt auch für gezüchtete Schmetterlinge. Bitte informieren Sie sich deshalb rechtzeitig bei Ihrer örtlich zuständigen Naturschutzbehörde über die geltenden Voraussetzungen.
Wichtig: Eine Freilassung sollte nur erfolgen, wenn die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, die Distelfalter vollständig entwickelt und flugfähig sind und geeignete Wetterbedingungen herrschen. Bei Regen, starkem Wind oder niedrigen Temperaturen sollte die Freilassung verschoben werden.
Bei welchem Wetter kann ich meine Distelfalter freilassen?
Distelfalter (Vanessa cardui) sind tagaktive Schmetterlinge, die für ihre Flugaktivität ausreichend Wärme benötigen. Am besten eignen sich warme, trockene und möglichst sonnige Tage mit wenig Wind.
Wir empfehlen, die Schmetterlinge möglichst am späten Vormittag oder frühen Nachmittag freizulassen. So haben sie genügend Zeit, sich zu orientieren und geeignete Nahrungsquellen aufzusuchen. Besonders gut eignen sich blütenreiche Gärten, Wiesen und andere geeignete Grünflächen.
Wichtig: Lassen Sie die Distelfalter erst frei, wenn ihre Flügel nach dem Schlupf vollständig entfaltet und ausgehärtet sind und sie fliegen können. Bei Regen, starkem Wind oder niedrigen Temperaturen sollten Sie die Freilassung verschieben und die Tiere weiterhin in der Voliere versorgen. Beachten Sie dabei auch die gesetzlichen Voraussetzungen für die Freilassung.
Gut zu wissen: Wenn ein gesunder Schmetterling nach dem Öffnen der Voliere nicht sofort davonfliegt, ist das nicht ungewöhnlich. Möglicherweise muss er sich zunächst durch die Umgebungswärme auf seine Flugaktivität vorbereiten. Geben Sie ihm ausreichend Zeit und vermeiden Sie es, ihn zum Fliegen zu drängen.
Was mache ich, wenn die Schmetterlinge während meines Urlaubs oder der Schulferien schlüpfen?
Planen Sie Ihr Schmetterlingsprojekt möglichst so, dass die Entwicklung der Distelfalter (Vanessa cardui) nicht in die Urlaubszeit, Schulferien oder Schließzeiten Ihrer Einrichtung fällt. Da die Entwicklung lebender Tiere von verschiedenen Faktoren abhängt, lässt sich der genaue Schlupftermin nicht zuverlässig vorhersagen.
Wichtig: Sobald die ersten Schmetterlinge geschlüpft sind, benötigen sie täglich frische Nahrung und eine zuverlässige Betreuung. Die Tiere dürfen während der Ferien oder an Schließtagen nicht einfach unbeaufsichtigt in der Voliere bleiben.
Was können Sie tun? Organisieren Sie rechtzeitig eine verantwortliche erwachsene Person, die sich während Ihrer Abwesenheit um die Tiere kümmert. Ist dies nicht möglich, sollten Sie Ihr Schmetterlingsprojekt auf einen besser geeigneten Zeitraum verschieben.
Unser Tipp für Kindergärten und Schulen: Nutzen Sie unsere Terminübersicht für Schmetterlingsprojekte weiter oben auf dieser Seite. Dort finden Sie Empfehlungen für geeignete Projektzeiträume und die dazugehörigen Bestellfristen. So können Sie Ihre Schmetterlingszucht rechtzeitig vor den Ferien planen.
Kann ich die Schmetterlingsvoliere für eine weitere Zucht wiederverwenden?
Ja! Die Schmetterlingsvolieren unserer Hagemann Schmetterlings-Zuchtsets sind wiederverwendbar. Sie können damit über mehrere Jahre hinweg die faszinierende Metamorphose des Distelfalters (Vanessa cardui) beobachten, ohne jedes Mal ein neues Komplettset kaufen zu müssen.
Wichtig: Reinigen und trocknen Sie die Voliere nach Abschluss der Schmetterlingszucht sorgfältig. Entfernen Sie Futterreste, Ausscheidungen und andere Verunreinigungen. Bewahren Sie die vollständig trockene Voliere anschließend an einem sauberen, trockenen Ort auf.
Für Ihr nächstes Schmetterlingsprojekt können Sie einfach neue Distelfalterraupen mit Futter (5 bis 7 Raupen) bestellen. Für größere Gruppen und Schulklassen bieten wir auch Raupen-Nachbestellungen mit 30 bis 35 Raupen an.
Unser Tipp: Die Wiederverwendung der Schmetterlingsvoliere spart Verpackungsmaterial und Ressourcen. Besonders für Kindergärten und Schulen lohnt es sich, die vorhandene Ausstattung für weitere Natur- und Sachunterrichtsprojekte aufzubewahren.
Kann ich Schmetterlingsraupen auch einzeln oder ohne Zuchtset bestellen?
Ja, Sie können bei Hagemann Distelfalterraupen (Vanessa cardui) auch ohne ein komplettes Schmetterlings-Zuchtset nachbestellen. Voraussetzung ist, dass Sie bereits eine geeignete Schmetterlingsvoliere besitzen.
Unsere Raupen stammen aus eigener deutscher Schmetterlingszucht und werden zusammen mit dem speziell für sie hergestellten Aufzuchtfutter geliefert. Eine zusätzliche Fütterung während des Raupenstadiums ist nicht erforderlich.
Folgende Nachbestellungen stehen zur Auswahl:
- Distelfalterraupen (5 bis 7 Raupen) – ideal für Familien, kleine Gruppen und einzelne Beobachtungsprojekte.
- Distelfalterraupen (30 bis 35 Raupen) – für größere Gruppen und Schulklassen mit entsprechender Aufzuchtausstattung.
Einzelne Raupen bieten wir nicht an. Die Nachbestellungen erfolgen in den angegebenen Packungsgrößen.
Unser Tipp: Möchten Sie die Raupen erst zu einem späteren Zeitpunkt anfordern, eignet sich unser Raupengutschein für 5 bis 7 Distelfalterraupen. Damit können Sie Ihr nächstes Schmetterlingsprojekt innerhalb der vorgesehenen Liefersaison planen.
Kann ich ein Schmetterlings-Zuchtset verschenken und die Raupen später liefern lassen?
Ja! Unsere Schmetterlings-Zuchtsets mit Raupengutschein eignen sich hervorragend als Geschenk für naturinteressierte Kinder und Erwachsene. Das Besondere: Sie erhalten zunächst die Ausstattung für die Schmetterlingszucht zusammen mit einem Gutschein. Die lebenden Distelfalterraupen werden erst später geliefert, wenn die Beschenkten bereit für ihr Schmetterlingsprojekt sind.
So funktioniert es: Der Gutschein enthält einen QR-Code und eine Anleitung zur Einlösung. Bei der Gutscheineinlösung wählen Sie aus den verfügbaren Lieferwochen Ihre gewünschte Woche aus. Die Raupen werden anschließend zusammen mit ausreichend Aufzuchtfutter versendet.
Unsere Geschenkideen:
- Schmetterlings-Zuchtset Starter mit Gutschein – für den Einstieg mit 5 Raupen.
- Schmetterlings-Zuchtset kompakt mit Gutschein – für 5 bis 7 Raupen mit zusätzlichem Beobachtungsmaterial.
- Schmetterlingsgarten mit Gutschein – mit Lernstickern und kreativen Materialien rund um die Welt der Schmetterlinge.
Wichtig: Gutschein-Sets können ganzjährig bestellt und verschenkt werden. Die Lieferung der lebenden Raupen erfolgt ausschließlich während unserer Zuchtsaison von Mitte März bis Ende September. Planen Sie die Einlösung rechtzeitig, da die verfügbaren Lieferwochen vom saisonalen Angebot abhängen.
Unser Tipp: Wer bereits eine geeignete Schmetterlingsvoliere besitzt, kann auch einen Raupengutschein für 5 bis 7 Distelfalterraupen verschenken. So lässt sich die vorhandene Ausstattung erneut verwenden.
Wo kann ich meinen Raupengutschein einlösen?
Ihren Hagemann Raupengutschein können Sie ganz einfach online einlösen. Besuchen Sie dazu unser Gutscheinportal und folgen Sie den dort angegebenen Schritten. Bei der Einlösung können Sie eine der verfügbaren Lieferwochen für Ihre Distelfalterraupen auswählen.
Bitte beachten Sie, dass wir lebende Raupen ausschließlich während unserer Liefersaison von Mitte März bis Ende September versenden.
Was kann ich tun, wenn mein Raupengutschein nicht funktioniert?
Wenn sich Ihr Hagemann Raupengutschein nicht einlösen lässt, überprüfen Sie bitte zunächst, ob Sie den Gutscheincode korrekt eingegeben haben.
Bitte prüfen Sie folgende Punkte:
- Haben Sie im Hagemann-Gutscheinportal die richtige Gutscheinart mit der passenden Raupenanzahl ausgewählt?
- Haben Sie den Gutscheincode vollständig und ohne zusätzliche Leerzeichen eingegeben?
- Haben Sie die Buchstaben und Zahlen richtig übertragen? Achten Sie besonders auf ähnlich aussehende Zeichen wie 0 und O oder 1 und I.
Der Gutschein funktioniert weiterhin nicht? Dann nutzen Sie bitte unser Kontaktformular. Geben Sie dort Ihren Gutscheincode und die angezeigte Fehlermeldung an. So können wir Ihr Anliegen gezielt prüfen und Ihnen schnellstmöglich weiterhelfen.
Was mache ich, wenn mein Aufzuchtbecher oder die Raupen beschädigt ankommen?
Unsere lebenden Distelfalterraupen werden sorgfältig für den Versand vorbereitet. Dennoch kann es während des Transports in Einzelfällen zu Beschädigungen kommen.
Was sollten Sie tun? Nehmen Sie den Aufzuchtbecher vorsichtig aus der Versandverpackung und überprüfen Sie seinen Zustand. Wenn der Becher beschädigt ist, Futter ausgetreten ist oder Raupen offensichtlich verletzt wurden, dokumentieren Sie die Auffälligkeiten möglichst unmittelbar nach der Lieferung mit Fotos.
Wichtig: Öffnen Sie einen unbeschädigten Aufzuchtbecher nicht und versuchen Sie nicht, die Raupen eigenständig umzusetzen oder zusätzlich zu füttern. Stellen Sie den Behälter zunächst aufrecht an einen ruhigen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung.
Bitte melden Sie den Schaden über unser Hagemann-Reklamationsformular. Beschreiben Sie das Problem und laden Sie ein aussagekräftiges Foto hoch. Unser Serviceteam prüft Ihre Reklamation und das weitere Vorgehen.
Gut zu wissen: Wenn sich die Raupen unmittelbar nach der Lieferung kaum bewegen, bedeutet das nicht automatisch, dass sie verletzt oder gestorben sind. Nach dem Transport benötigen die Tiere möglicherweise zunächst Ruhe.
Was passiert, wenn sich nicht aus allen Raupen Schmetterlinge entwickeln?
Bei der Aufzucht unserer Distelfalter (Vanessa cardui) kann es in Einzelfällen vorkommen, dass sich nicht jede Raupe zu einem vollständig entwickelten Schmetterling verwandelt. Auch bei sorgfältiger Pflege lassen sich natürliche Entwicklungsstörungen und biologische Verluste nicht vollständig ausschließen.
Manche Raupen erreichen das Puppenstadium nicht, während sich andere Puppen nicht zu einem lebensfähigen Schmetterling entwickeln. Auch Schwierigkeiten beim Schlupf oder bei der Entfaltung der Flügel sind möglich. Die Ursachen können unterschiedlich sein und lassen sich nicht immer eindeutig feststellen.
Wichtig: Nicht alle Raupen entwickeln sich gleich schnell. Wenn einzelne Tiere noch keine Puppe gebildet haben oder ein Schmetterling später schlüpft als die übrigen, bedeutet das nicht automatisch, dass die Entwicklung fehlgeschlagen ist.
Was kann ich tun? Beachten Sie die Pflegehinweise unserer Aufzuchtanleitung und vermeiden Sie unnötige Eingriffe in die Entwicklung der Tiere. Wenn mehrere Raupen sterben, Puppen auffällige Veränderungen zeigen oder Sie einen ungewöhnlich hohen Ausfall beobachten, dokumentieren Sie dies möglichst mit Fotos.
Sollte es bei Ihrer Schmetterlingszucht zu Problemen kommen, nutzen Sie bitte unser Hagemann-Reklamationsformular. Beschreiben Sie uns kurz, was passiert ist, und fügen Sie möglichst aussagekräftige Fotos hinzu. Wir schauen uns Ihr Anliegen sorgfältig an und finden gemeinsam mit Ihnen eine passende Lösung.
Eignet sich die Schmetterlingszucht auch für kleine Kinder?
Ja! Unsere Hagemann Schmetterlings-Zuchtsets eignen sich bereits für Kinder ab etwa 4 Jahren, sofern die Aufzucht von Erwachsenen begleitet wird. Die faszinierende Entwicklung von der kleinen Raupe über die Puppe bis zum erwachsenen Distelfalter (Vanessa cardui) bietet Kindern die Möglichkeit, biologische Vorgänge unmittelbar zu beobachten.
Besonders im Kindergarten, in der Grundschule und zu Hause können Kinder spielerisch die Metamorphose der Schmetterlinge kennenlernen. Dabei üben sie, genau hinzuschauen, Veränderungen zu beschreiben und Verantwortung für lebende Tiere zu übernehmen.
Wichtig: Die Schmetterlings-Zuchtsets sind pädagogische Beobachtungsprodukte und kein Spielzeug. Die Aufzucht darf nur unter Aufsicht von Erwachsenen erfolgen. Die Raupen und Puppen sind empfindliche Lebewesen und sollten nicht angefasst oder zum Spielen aus ihren Behältern genommen werden.
Unser Tipp: Beobachten Sie gemeinsam mit den Kindern täglich die Entwicklung der Raupen und halten Sie die Veränderungen in Zeichnungen, Fotos oder einem Schmetterlings-Tagebuch fest. So wird die Schmetterlingszucht zu einem spannenden und lehrreichen Naturprojekt.
Welche Lernziele lassen sich mit der Schmetterlingszucht im Kindergarten und in der Grundschule erreichen?
Die Aufzucht von Distelfaltern (Vanessa cardui) bietet Kindern die Möglichkeit, biologische Entwicklungsprozesse unmittelbar zu erleben. Unsere Hagemann Schmetterlings-Zuchtsets verbinden praktische Naturbeobachtung mit naturwissenschaftlicher Bildung, MINT-Förderung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Diese Lernziele stehen im Mittelpunkt:
- Metamorphose verstehen: Die Entwicklung von der Raupe über die Puppe zum erwachsenen Schmetterling beobachten und die einzelnen Entwicklungsstadien kennenlernen.
- Naturwissenschaftliche Kompetenzen fördern: Veränderungen beobachten, Fragen stellen, Vermutungen formulieren, Ergebnisse dokumentieren und miteinander vergleichen.
- Biologisches Grundwissen erwerben: Den Körperbau von Insekten, ihre Ernährungsweise und ihre Lebensbedingungen kennenlernen.
- Mathematische Fähigkeiten anwenden: Raupen zählen, Größen vergleichen, Entwicklungszeiten erfassen und Beobachtungen zeitlich einordnen.
- Verantwortung übernehmen: Einen respektvollen Umgang mit lebenden Tieren entwickeln und deren Bedürfnisse berücksichtigen.
- Umweltbewusstsein stärken: Die Bedeutung von Schmetterlingen, ihren Nahrungspflanzen und geeigneten Lebensräumen erkennen sowie Möglichkeiten zum Schutz der biologischen Vielfalt kennenlernen.
Für Kindergarten und Grundschule: Unsere pädagogischen Begleitmaterialien mit Sachinformationen, Arbeitsblättern und digitalen Übungen unterstützen eine altersgerechte Beschäftigung mit der faszinierenden Welt der Schmetterlinge. Die Kinder können ihre Beobachtungen zeichnerisch, schriftlich oder fotografisch festhalten und gemeinsam auswerten.
Unser Tipp: Für umfangreichere Naturprojekte in Kindergärten und Schulen eignet sich auch unser Hagemann Forscherkoffer Schmetterlings-Zucht. Er bietet wiederverwendbare Materialien für die Arbeit mit mehreren Gruppen oder Klassen. Die lebenden Raupen werden separat bestellt.
Welche Arbeitsblätter und Begleitmaterialien gibt es für die Schmetterlingszucht?
Unsere Hagemann Schmetterlings-Zuchtsets enthalten neben einer ausführlichen Aufzuchtanleitung auch pädagogische Begleitmaterialien mit Sachinformationen, Arbeitsblättern und Beobachtungsaufgaben. Sie unterstützen Kinder dabei, die Entwicklung des Distelfalters (Vanessa cardui) besser zu verstehen und ihre eigenen Entdeckungen festzuhalten.
Die Materialien behandeln unter anderem folgende Themen:
- Metamorphose: Den Lebenszyklus vom Ei über die Raupe und Puppe bis zum erwachsenen Schmetterling kennenlernen.
- Beobachtung und Dokumentation: Veränderungen der Raupen und Schmetterlinge beschreiben, zeichnen und in Beobachtungsbögen festhalten.
- Körperbau der Insekten: Typische Merkmale wie Fühler, Facettenaugen, Flügel und die sechs Beine kennenlernen.
- Ernährung und Lebensräume: Erfahren, was Raupen und Schmetterlinge fressen und welche Bedeutung geeignete Lebensräume und Nahrungspflanzen haben.
- Natur- und Artenschutz: Die biologische Vielfalt entdecken und Möglichkeiten zum Schutz von Schmetterlingen und anderen Insekten kennenlernen.
Für Kindergarten und Grundschule: Altersgerechte Mal-, Zuordnungs- und Beobachtungsaufgaben ermöglichen auch jüngeren Kindern einen spielerischen Zugang zur Schmetterlingsentwicklung. Ältere Kinder können ihre Beobachtungen zusätzlich schriftlich dokumentieren, vergleichen und gemeinsam auswerten.
Ergänzend stehen ausgewählte digitale Übungen zur Verfügung, mit denen sich grundlegende Kenntnisse über Schmetterlinge spielerisch wiederholen lassen.
Unser Tipp: Besonders spannend ist ein eigenes Schmetterlings-Tagebuch. Halten Sie gemeinsam mit den Kindern regelmäßig fest, wie sich die Raupen verändern, wann sie sich verpuppen und wann die ersten Schmetterlinge schlüpfen. So entsteht eine persönliche Dokumentation des gesamten Schmetterlingsprojekts.
Wo finde ich die digitalen Übungen zur Schmetterlingszucht?
Die ergänzenden digitalen Übungen zu unseren Hagemann Schmetterlings-Zuchtsets finden Sie auf unserer Lernplattform hagemann-interaktiv.de.
Geben Sie dort den Webcode ein, den Sie in der beiliegenden Anleitung oder im pädagogischen Leitfaden finden. Anschließend können Sie die verfügbaren Übungen direkt im Browser aufrufen.
Wie kann ich die Schmetterlingszucht mit mehreren Kindern organisieren?
Die Aufzucht von Distelfaltern (Vanessa cardui) eignet sich hervorragend als gemeinsames Naturprojekt im Kindergarten, in der Grundschule oder in anderen pädagogischen Einrichtungen. Besonders übersichtlich wird das Projekt, wenn Sie die Kinder in kleinere Beobachtungsgruppen einteilen.
So können Sie Ihr Schmetterlingsprojekt gestalten:
- Gemeinsam vorbereiten: Besprechen Sie mit den Kindern, welche Entwicklungsstadien die Schmetterlinge durchlaufen und welche Bedingungen die Raupen benötigen.
- Beobachtungsgruppen bilden: Jede Gruppe verfolgt die Entwicklung ausgewählter Raupen und dokumentiert Veränderungen in einem Beobachtungsbogen.
- Aufgaben verteilen: Bestimmen Sie gemeinsam Verantwortliche, die regelmäßig den Standort und die Aufzuchtbedingungen kontrollieren. Die Betreuung und empfindliche Arbeitsschritte übernehmen die Erwachsenen.
- Ergebnisse vergleichen: Halten Sie fest, wann sich die Raupen verpuppen und die Schmetterlinge schlüpfen. Vergleichen Sie die Beobachtungen der verschiedenen Gruppen.
- Das Projekt abschließen: Besprechen Sie gemeinsam, was die Kinder über Metamorphose, Insekten und den verantwortungsvollen Umgang mit lebenden Tieren gelernt haben.
Welche Ausstattung eignet sich? Für größere Lerngruppen bieten wir Gruppenprojektsets mit 15 bis 21 Raupen sowie Klassenprojektsets mit 30 bis 35 Raupen an. Die Ausstattung ermöglicht es, die Entwicklung der Distelfalter gemeinsam oder in kleineren Gruppen zu beobachten.
Unser Tipp: Nutzen Sie unsere Terminübersicht für Schmetterlingsprojekte, um die Aufzucht rechtzeitig vor Ferien und Schließzeiten zu planen.
Gibt es ein Webinar mit Tipps zur Schmetterlingszucht?
Ja! In unserem kostenlosen Webinar zur Schmetterlingszucht beantwortet der Umweltpädagoge Stefan Mümmler häufige Fragen rund um die Aufzucht von Distelfaltern (Vanessa cardui).
Als Co-Autor der Hagemann Schmetterlings-Zuchtsets verfügt Stefan Mümmler über umfangreiche praktische Erfahrungen aus der Arbeit mit Hunderten Schulklassen und Lerngruppen. Er gibt hilfreiche Tipps zur Durchführung von Schmetterlingsprojekten und erklärt, worauf es bei der Aufzucht und Beobachtung der Tiere ankommt.
Unser Tipp: Das Webinar eignet sich besonders zur Vorbereitung eines Schmetterlingsprojekts im Kindergarten, in der Schule oder zu Hause. Auch Einsteiger finden hier praktische Hinweise und Antworten auf häufige Fragen.
Zum kostenlosen Schmetterlings-Webinar ›
Darf man die Schmetterlingsraupen und Schmetterlinge anfassen?
Unsere Distelfalter (Vanessa cardui) sind lebende Tiere, die während ihrer Entwicklung besonders empfindlich auf Störungen und unsachgemäße Berührungen reagieren. Deshalb sollten Sie die Raupen, Puppen und erwachsenen Schmetterlinge möglichst nicht mit den Händen anfassen.
Raupen: Die kleinen Raupen sind empfindlich gegenüber mechanischen Verletzungen. Außerdem können durch Berührungen Hautfette, Salze und Mikroorganismen übertragen werden. Lassen Sie die Raupen deshalb während ihrer Entwicklung im geschlossenen Aufzuchtbecher.
Puppen: Besonders während und unmittelbar nach der Verpuppung sind die Tiere sehr empfindlich. Erst wenn die Puppenhülle ausreichend ausgehärtet ist, dürfen die Puppen entsprechend unserer Aufzuchtanleitung vorsichtig in die Voliere umgesetzt werden.
Schmetterlinge: Die Flügel der erwachsenen Distelfalter sind mit winzigen Schuppen bedeckt, die für ihre Farben und Muster verantwortlich sind. Beim Berühren können Schuppen abgerieben oder die empfindlichen Flügel beschädigt werden. Fassen Sie Schmetterlinge deshalb nicht an den Flügeln an.
Unser Tipp: Beobachten Sie die Tiere gemeinsam mit den Kindern aus nächster Nähe, ohne sie zu berühren. Mit einer Lupe lassen sich viele faszinierende Einzelheiten entdecken. So lernen Kinder gleichzeitig den respektvollen Umgang mit Lebewesen.
Wie lange leben Distelfalter?
Erwachsene Distelfalter (Vanessa cardui) leben in der Natur normalerweise etwa 3 bis 4 Wochen. Unter günstigen Bedingungen können einzelne Tiere auch 5 bis 6 Wochen alt werden. Die tatsächliche Lebensdauer hängt unter anderem von den Umweltbedingungen, dem Nahrungsangebot und der körperlichen Verfassung ab.
Vor dem Schlupf durchlaufen die Distelfalter drei weitere Entwicklungsstadien: Ei, Raupe und Puppe. Die gesamte Entwicklung vom Ei bis zum erwachsenen Schmetterling dauert je nach Temperatur und anderen Umweltbedingungen ungefähr 3 bis 6 Wochen.
Gut zu wissen: Der Distelfalter gehört zu den Wanderfaltern. Seine beeindruckenden Wanderungen zwischen Afrika und Europa erstrecken sich über mehrere Generationen. Die gesamte Wanderstrecke wird also nicht von einem einzigen Schmetterling zurückgelegt.
Wichtig für die Schmetterlingszucht: Unsere Schmetterlingsvolieren dienen der vorübergehenden Beobachtung der Tiere. Für pädagogische Projekte empfehlen wir, die erwachsenen Distelfalter möglichst nur 3 bis 4 Tage, maximal 6 Tage, in der Voliere zu halten.
Können sich Distelfalter in der Voliere paaren und Eier legen?
Ja, grundsätzlich können sich Distelfalter (Vanessa cardui) auch in einer Voliere paaren und Eier legen. Dafür müssen jedoch geschlechtsreife männliche und weibliche Schmetterlinge vorhanden sein und geeignete Bedingungen herrschen.
Distelfalter werden normalerweise erst einige Tage nach dem Schlupf geschlechtsreif. Die Weibchen legen ihre winzigen, meist hellgrünlichen Eier einzeln auf geeigneten Raupenfutterpflanzen ab. Dazu gehören beispielsweise verschiedene Distelarten und Malvengewächse.
Wichtig: Unsere Hagemann Schmetterlings-Zuchtsets sind für die Beobachtung der Metamorphose vorgesehen, nicht für die eigenständige Weiterzucht. Eine erfolgreiche Paarung oder Eiablage in der Schmetterlingsvoliere ist daher nicht garantiert.
Gut zu wissen: Wenn Ihre Distelfalter Eier ablegen und daraus Raupen schlüpfen, können Sie diese unter geeigneten Bedingungen zu einer weiteren Generation Schmetterlinge aufziehen. Dafür bieten wir unser Hagemann Raupenfutter (250 ml) an. Das speziell für Distelfalterraupen entwickelte Futter reicht für die Aufzucht von bis zu 20 Raupen. Beachten Sie dabei die Hinweise zur richtigen Fütterung und Aufzucht.
Welche natürlichen Feinde haben Distelfalter und ihre Raupen?
Distelfalter (Vanessa cardui) sind Teil natürlicher Nahrungsketten. Sowohl ihre Eier und Raupen als auch die Puppen und erwachsenen Schmetterlinge können anderen Tieren als Nahrung dienen.
Zu den natürlichen Feinden gehören:
- Vögel: Verschiedene insektenfressende Vogelarten erbeuten Raupen und erwachsene Schmetterlinge.
- Spinnen: Sie können Raupen und Schmetterlinge erbeuten, beispielsweise indem sie diese mit ihren Netzen fangen oder auf Blüten auflauern.
- Ameisen und Wespen: Einige Arten erbeuten Raupen oder andere Entwicklungsstadien.
- Schlupfwespen und Raupenfliegen: Diese sogenannten Parasitoide entwickeln sich in oder an Raupen beziehungsweise Puppen. Dabei stirbt das befallene Tier in der Regel.
Wie schützen sich Distelfalter? Die Raupen spinnen feine Seidenfäden und können sich zwischen Pflanzenteilen geschützte Aufenthaltsorte schaffen. Erwachsene Distelfalter können vielen Gefahren durch ihren schnellen Flug ausweichen. Auch ihre Flügelzeichnung kann zur Tarnung beitragen.
Gut zu wissen: Dass Schmetterlinge natürliche Feinde haben, gehört zum ökologischen Gleichgewicht. Sie sind nicht nur Blütenbesucher, sondern selbst eine Nahrungsquelle für zahlreiche andere Tiere. Ihre Aufzucht bietet deshalb auch einen anschaulichen Einstieg in die Themen Nahrungsketten, Artenvielfalt und Naturschutz.
Unser Tipp für einen schmetterlingsfreundlichen Garten: Mit heimischen Blühpflanzen, geeigneten Raupenfutterpflanzen und naturnahen Bereichen schaffen Sie wertvolle Lebensräume für Schmetterlinge und andere Insekten. Lassen Sie beispielsweise Laub, abgestorbene Pflanzenstängel und Reisig an geschützten Stellen liegen. Diese bieten zahlreichen Insekten natürliche Rückzugsmöglichkeiten.
Ergänzend können Sie unser Hagemann Schmetterlingshotel aus FSC-zertifiziertem Holz aufstellen. Es bietet zusätzliche geschützte Hohlräume, die von Insekten als Unterschlupf genutzt werden können. Ob sich tatsächlich Schmetterlinge darin ansiedeln, hängt unter anderem vom Standort und den vorhandenen Lebensräumen ab.
Warum haben Distelfalterraupen Dornen und können sie stechen?
Die Raupen des Distelfalters (Vanessa cardui) besitzen zahlreiche kleine, verzweigte Dornen auf ihrem Körper. Diese dienen vor allem der Abwehr natürlicher Feinde. Die Dornen können es Fressfeinden erschweren, die Raupen zu erbeuten oder zu verschlucken.
Können Distelfalterraupen stechen? Nein. Die Dornen der Distelfalterraupen sind keine Giftstacheln. Sie gelten deshalb als für Menschen ungefährlich.
Wichtig: Auch wenn die Raupen nicht stechen können, sollten sie nicht angefasst werden. Ihr Körper ist empfindlich, und durch Berührungen können die Tiere verletzt oder unnötig gestört werden. Lassen Sie die Raupen während der Aufzucht deshalb im geschlossenen Behälter.
Gut zu wissen: Nicht alle Schmetterlingsraupen sind harmlos. Manche Arten besitzen Brennhaare oder giftige Wehrstrukturen, die beim Menschen Hautreizungen oder allergische Reaktionen auslösen können. Deshalb sollten Kinder unbekannte Raupen in der Natur grundsätzlich nur beobachten und nicht berühren.
Wie unterscheiden sich männliche und weibliche Distelfalter?
Männliche und weibliche Distelfalter (Vanessa cardui) sehen sich äußerlich sehr ähnlich. Beide besitzen die charakteristischen orange-schwarz-weiß gemusterten Flügel. Anhand der Flügelfärbung lassen sich die Geschlechter deshalb normalerweise nicht zuverlässig unterscheiden.
Woran erkennt man die Unterschiede? Weibchen besitzen häufig einen etwas kräftigeren, rundlicheren Hinterleib, insbesondere wenn sie Eier entwickeln. Männchen haben dagegen meist einen schlankeren Hinterleib. Diese Unterschiede sind jedoch nicht immer deutlich ausgeprägt und ermöglichen keine sichere Bestimmung.
Gut zu wissen: Wenn Sie beobachten, wie ein Distelfalter Eier auf einer geeigneten Futterpflanze ablegt, können Sie sicher sein, dass es sich um ein Weibchen handelt. Für eine zuverlässige Geschlechtsbestimmung anhand körperlicher Merkmale sind dagegen entomologische Fachkenntnisse erforderlich.
Unser Tipp: Beobachten Sie gemeinsam mit den Kindern die Flügelzeichnungen und Körperformen der Distelfalter. Welche Unterschiede fallen auf? Nicht jede sichtbare Abweichung ist automatisch ein Geschlechtsmerkmal.
Warum haben Distelfalter scheinbar nur vier Beine?
Wie alle Insekten besitzen auch Distelfalter (Vanessa cardui) sechs Beine. Wenn Sie einen Distelfalter genau beobachten, werden Sie allerdings feststellen, dass meistens nur vier Beine sichtbar sind. Wo sind die beiden anderen geblieben?
Der Distelfalter gehört zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Bei diesen Schmetterlingen ist das vordere Beinpaar stark verkürzt und häufig vor der Brust zusammengefaltet. Deshalb ist es auf den ersten Blick kaum zu erkennen. Zum Stehen und Laufen benutzen die Distelfalter nur ihre vier übrigen Beine.
Wozu dienen die verkürzten Vorderbeine? Sie besitzen feine Sinnesstrukturen und können bei der Wahrnehmung chemischer Reize eine Rolle spielen. Bei verschiedenen Edelfalterarten helfen solche Sinnesorgane beispielsweise dabei, geeignete Pflanzen zu erkennen.
Unser Tipp: Beobachten Sie gemeinsam mit den Kindern einen Distelfalter, der an der Volierenwand sitzt. Zählen Sie die sichtbaren Beine und betrachten Sie anschließend den vorderen Körperbereich möglichst genau. Entdecken Sie das verkürzte dritte Beinpaar? So lässt sich ein besonderes Merkmal der Edelfalter unmittelbar erforschen.
Können Schmetterlinge mit ihren Füßen schmecken?
Ja! Viele Schmetterlinge können tatsächlich mit ihren Füßen schmecken. An ihren Beinen besitzen sie winzige Geschmackssinnesorgane, sogenannte Kontakt-Chemorezeptoren. Damit können sie bestimmte chemische Stoffe erkennen, sobald sie eine Oberfläche berühren.
Wozu dient dieser besondere Geschmackssinn? Schmetterlinge können damit beispielsweise zuckerhaltige Nahrungsquellen erkennen. Bei vielen Arten nutzen die Weibchen ihren Geschmackssinn außerdem, um geeignete Pflanzen für die Eiablage auszuwählen. Das ist lebenswichtig, denn die später schlüpfenden Raupen benötigen passende Futterpflanzen.
Und wie ist das beim Distelfalter? Der Distelfalter (Vanessa cardui) gehört zu den Edelfaltern (Nymphalidae). Wie bei anderen Vertretern dieser Schmetterlingsfamilie spielen Sinnesorgane an den Beinen eine Rolle bei der Wahrnehmung seiner Umgebung. Zum Trinken nutzt er dagegen seinen langen, einrollbaren Saugrüssel.
Unser Tipp: Beobachten Sie einen Distelfalter beim Fressen. Häufig setzt er sich zunächst auf eine geeignete Nahrungsquelle und rollt anschließend seinen Saugrüssel aus. So können Kinder entdecken, wie unterschiedlich die Sinnesorgane eines Schmetterlings funktionieren.
Wie weit können Distelfalter fliegen und warum sind sie Wanderfalter?
Der Distelfalter (Vanessa cardui) gehört zu den bemerkenswertesten Wanderfaltern der Welt. Jedes Jahr wandern Distelfalter über große Entfernungen zwischen Afrika und Europa. Dabei können sie Meere, Gebirge und sogar Wüsten überqueren.
Wie weit fliegen Distelfalter? Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass einzelne Distelfalter mehrere Tausend Kilometer zurücklegen können. Forschende konnten sogar eine Atlantiküberquerung von mindestens 4.200 Kilometern von Westafrika bis nach Südamerika nachweisen. Dabei nutzten die Schmetterlinge günstige Luftströmungen.
Warum wandern Distelfalter? Die Wanderungen ermöglichen es ihnen, Regionen mit geeigneten Temperaturen und ausreichenden Nahrungspflanzen zu erreichen. Da der Distelfalter in Mitteleuropa normalerweise nicht erfolgreich überwintert, sind seine jahreszeitlichen Wanderbewegungen besonders wichtig.
Gut zu wissen: Die großen Wanderzyklen der Distelfalter erstrecken sich über mehrere Generationen. Die Schmetterlinge, die im Frühjahr nach Deutschland kommen, sind daher nicht unbedingt dieselben Tiere, die im Herbst wieder nach Süden fliegen.
Unser Tipp: Nutzen Sie die Wanderungen der Distelfalter als spannendes Thema für den Sachunterricht. Auf einer Landkarte können Kinder mögliche Wanderwege zwischen Afrika und Europa verfolgen und erfahren, welche Bedeutung Wetter, Wind und Klima für Insekten haben.
Warum sind Schmetterlinge wichtig für die Natur?
Schmetterlinge übernehmen wichtige Aufgaben in natürlichen Ökosystemen. Sie sind Teil komplexer Nahrungsketten, besuchen Blüten und stehen in enger Beziehung zu zahlreichen Pflanzen- und Tierarten.
Bestäubung: Erwachsene Schmetterlinge besuchen Blüten, um Nektar aufzunehmen. Dabei können sie Blütenpollen übertragen und so zur Bestäubung verschiedener Pflanzen beitragen.
Nahrung für andere Tiere: Raupen, Puppen und erwachsene Schmetterlinge dienen zahlreichen Vögeln, Spinnen und anderen Tieren als Nahrung. Sie sind deshalb wichtige Bestandteile natürlicher Nahrungsnetze.
Zeiger für Umweltveränderungen: Viele Schmetterlingsarten reagieren empfindlich auf Veränderungen ihrer Lebensräume. Die Entwicklung ihrer Bestände kann deshalb Hinweise auf den Zustand von Ökosystemen und Veränderungen der Umwelt geben.
Gut zu wissen: Schmetterlinge benötigen nicht nur nektarreiche Blüten. Ihre Raupen sind häufig auf bestimmte Futterpflanzen angewiesen. Wer Schmetterlinge schützen möchte, sollte deshalb die Bedürfnisse aller Entwicklungsstadien berücksichtigen.
Unser Tipp: Beobachten Sie mit Kindern nicht nur die Schmetterlinge selbst, sondern auch ihre Nahrungspflanzen und natürlichen Feinde. So lässt sich anschaulich vermitteln, wie eng verschiedene Lebewesen in einem Ökosystem miteinander verbunden sind.
Wie kann ich Schmetterlinge im eigenen Garten schützen?
Schon mit einfachen Maßnahmen können Sie Ihren Garten, Balkon oder das Außengelände von Kindergarten und Schule schmetterlingsfreundlicher gestalten. Besonders wichtig sind geeignete Nahrungspflanzen, naturnahe Lebensräume und der Verzicht auf schädliche Pflanzenschutzmittel.
Mit diesen Maßnahmen helfen Sie Schmetterlingen und anderen Insekten:
- Heimische Wildblumen pflanzen: Nektarreiche Pflanzen wie Flockenblumen, Witwenblumen und Wilder Majoran bieten Schmetterlingen Nahrung.
- Raupenfutterpflanzen erhalten: Lassen Sie beispielsweise Brennnesseln, Disteln und andere heimische Wildpflanzen an geeigneten Stellen wachsen. Viele Schmetterlingsarten benötigen bestimmte Pflanzen für ihre Raupen.
- Auf Pestizide verzichten: Verwenden Sie möglichst keine chemischen Insektenvernichtungs- und Unkrautbekämpfungsmittel. Diese können Schmetterlinge und andere Lebewesen schädigen.
- Wiesen seltener mähen: Lassen Sie Teilbereiche Ihres Gartens blühen und mähen Sie möglichst abschnittsweise, damit stets Rückzugsorte erhalten bleiben.
- Natürliche Verstecke schaffen: Laub, Reisig, Totholz und stehen gebliebene Pflanzenstängel bieten zahlreichen Insekten Schutz und Überwinterungsmöglichkeiten.
- Für Blütenvielfalt sorgen: Wählen Sie Pflanzen mit unterschiedlichen Blühzeiten, damit vom Frühjahr bis in den Herbst Nahrung verfügbar ist.
Unser Tipp für Familien und pädagogische Einrichtungen: Legen Sie gemeinsam mit den Kindern eine kleine Schmetterlingswiese an. Beobachten Sie, welche Insekten die Blüten besuchen, und dokumentieren Sie Ihre Entdeckungen. Schon eine naturnah gestaltete Gartenecke kann wertvolle Lebensräume schaffen.
Gut zu wissen: Nicht jede Blume eignet sich für jede Schmetterlingsart. Besonders die Raupen sind häufig auf bestimmte Pflanzen angewiesen. Eine vielfältige Auswahl heimischer Wildpflanzen unterstützt deshalb unterschiedliche Insektenarten und ihre Entwicklungsstadien.