Adventskalender für Kinder füllen: kreative Kleinigkeiten und Ideen für jedes Alter
Ein selbst befüllter Adventskalender macht die Vorweihnachtszeit besonders spannend: Jeden Morgen wartet eine kleine Überraschung. Gleichzeitig lässt sich die Füllung genau auf das Alter, die Interessen und Hobbys des Kindes abstimmen.
Dabei müssen es weder jeden Tag Süßigkeiten noch große Geschenke sein. Kleine Bastelmaterialien, Spielfiguren, Spiele, Rätsel, Forscherutensilien oder gemeinsame Erlebnisse sorgen für Abwechslung und können auch nach dem Advent noch genutzt werden.
Wer frühzeitig plant, kann größere Sets sogar auf mehrere Türchen verteilen und daraus kleine Spiel-, Bastel- oder Entdeckerprojekte entstehen lassen.
Was kann man in einen Adventskalender für Kinder füllen?
Für einen selbst befüllten Adventskalender eignen sich besonders Kleinigkeiten, die zum Spielen, Gestalten, Knobeln oder Entdecken einladen.
Ideen für die Adventskalender-Füllung sind zum Beispiel:
- Knete und Modellierzubehör
- Bunt- und Wachsmalstifte
- Sticker und kleine Bastelmaterialien
- Spielfiguren und Tiermodelle
- Memo-, Karten- oder Lernspiele
- Rätsel und Wissenskarten
- Lupen und kleine Forscherutensilien
- Materialien rund um Natur, Tiere oder Weltall
- kleine Experimentiermaterialien
- Gutscheine für gemeinsame Aktivitäten
Besonders abwechslungsreich wird der Adventskalender, wenn sich kreative, spielerische und wissensorientierte Überraschungen abwechseln.
Adventskalender selbst füllen oder fertig kaufen?
Ein fertig gefüllter Adventskalender ist praktisch: Die 24 Überraschungen sind bereits zusammengestellt und der Kalender kann direkt verwendet werden.
Wer einen Adventskalender für Kinder selbst füllt, hat dagegen deutlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Die einzelnen Kleinigkeiten können passend zum Kind ausgewählt und miteinander kombiniert werden.
Wer dagegen nicht 24 einzelne Überraschungen zusammensuchen möchte, findet mit dem Hagemann Adventskalender mit 24 Forscherprodukten zum Befüllen eine bereits zusammengestellte Auswahl.
Ein selbst befüllter Adventskalender bietet beispielsweise folgende Möglichkeiten:
- Inhalte passend zu Alter und Interessen auswählen
- Süßigkeiten mit Spiel-, Bastel- und Entdeckerideen kombinieren
- mehrere Türchen zu einem gemeinsamen Projekt verbinden
- unterschiedlich große und unterschiedlich teure Überraschungen mischen
- gemeinsame Aktivitäten in den Adventskalender aufnehmen
- einen geeigneten Adventskalender im nächsten Jahr erneut befüllen
Auch beim Kalender selbst gibt es viele Varianten. Stoffbeutel, kleine Boxen, Adventshäuschen oder andere stabile Verpackungen können mit Zahlen, Stickern oder Bändern individuell gestaltet werden.
Passende Adventskalender zum Basteln und Befüllen sowie kleine Geschenkideen findest du in unserer Weihnachtswelt.
Kreative Kleinigkeiten für den Adventskalender
Kneten und Modellieren
Knete lässt sich sehr gut auf mehrere Adventskalender-Türchen verteilen. Statt ein komplettes Set auf einmal zu verschenken, kommen die einzelnen Bestandteile nach und nach hinzu.
Geeignet sind zum Beispiel:
- verschiedenfarbige Knete
- Ausstechformen
- Modellierwerkzeuge
- Perlen oder andere Dekoelemente
So kann während des Advents Schritt für Schritt eine eigene Spielwelt entstehen – beispielsweise eine Winterlandschaft, ein Bauernhof oder eine Unterwasserwelt.
Bei Zubehör mit kleinen Teilen sollte immer die jeweilige Altersangabe und Kennzeichnung des Herstellers beachtet werden.
Malen und Basteln
Kleine Mal- und Bastelmaterialien passen in viele Adventskalender und lassen sich ebenfalls auf mehrere Tage verteilen.
Mögliche Füllungen sind:
- Buntstifte
- Wachsmalstifte
- Fingerfarben
- Sticker
- Stempel
- Schmucksteine
- kleine Bastelmaterialien
- Fensterfarben
Damit können Kinder beispielsweise Weihnachtskarten, Bilder, Geschenkanhänger oder Dekoration gestalten.
Mehrere Türchen lassen sich auch miteinander verbinden: An einem Tag gibt es das Material, einige Tage später folgt eine passende Bastelidee oder eine weitere Ergänzung.
Weitere Bastelmaterialien für Kinder findest du in unserem Bastelbereich.
Spielfiguren für kleine Spielwelten
Spielfiguren eignen sich gut als Adventskalender-Füllung, weil einzelne Figuren gesammelt und nach und nach zu einer größeren Spielwelt ergänzt werden können.
Denkbar sind beispielsweise:
- Bauernhoftiere
- Waldtiere
- Zootiere
- Meeres- und Küstentiere
- Insektenmodelle
- Modelle verschiedener Entwicklungsstadien von Tieren
Mit Knete, Karton, Bauklötzen oder Naturmaterialien können Kinder passende Landschaften und Lebensräume gestalten.
Modelle zum Lebenszyklus von Ameisen, Honigbienen, Schmetterlingen oder anderen Tieren bieten darüber hinaus die Möglichkeit, unterschiedliche Entwicklungsstadien miteinander zu vergleichen.
Spiele, Karten und Rätsel für den Adventskalender
Auch kleine Spiele eignen sich gut zum Befüllen eines Adventskalenders. Je nach Alter kommen unterschiedliche Varianten infrage.
Zum Beispiel:
- Memo-Spiele
- Quartettspiele
- Domino
- Spiele mit geometrischen Formen
- Rätselkarten
- Zahlenrätsel
- Knobelaufgaben
- Wissenskarten
Natur- und Tierkarten können auch außerhalb des Kinderzimmers eingesetzt werden. Karten zu heimischen Vögeln, Bäumen, Schmetterlingen oder anderen Tieren lassen sich beispielsweise zu einem Spaziergang mitnehmen und als Anregung zum Beobachten und Bestimmen verwenden.
So verbindet sich das Adventskalender-Türchen mit einer kleinen Aktivität.
Kleine Forscher-Geschenke für neugierige Kinder
Für Kinder, die gerne genau hinschauen und Dinge untersuchen, bieten sich kleine Forscherutensilien an.
Geeignet sind beispielsweise:
- Handlupen
- Lupendosen
- Taschenmikroskope
- Kompasse
- Fernglässer
- kleine Beobachtungsmaterialien
Mit einer Lupe können beispielsweise Blätter, Federn, Steine oder Baumrinde genauer betrachtet werden. Ein Taschenmikroskop macht zusätzlich feine Strukturen sichtbar, die mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind.
Auch hier lassen sich mehrere Türchen miteinander kombinieren. Auf ein Forscherwerkzeug kann einige Tage später eine kleine Beobachtungsaufgabe folgen.
Weitere Forscherprodukte zum Experimentieren und Entdecken findest du in der Hagemann Forscherwerkstatt.
Sterne, Planeten und das Weltall entdecken
Wenn sich ein Kind für Sterne, Planeten oder Raumfahrt interessiert, lässt sich daraus eine kleine Themenreihe für den Adventskalender gestalten.
Geeignet sind beispielsweise:
- Planetenmodelle
- Modelle des Sonnensystems
- Sternkarten
- Weltall-Memos
- Wissenskarten zu Planeten und Himmelskörpern
Mehrere Türchen können aufeinander aufbauen. Nach und nach kommen weitere Planeten, Karten oder Informationen hinzu, bis am Ende ein kleines Weltall-Projekt entstanden ist.
Adventskalender-Füllung nach Alter
Nicht jede Kleinigkeit eignet sich für jedes Kind. Neben den persönlichen Interessen sollten deshalb immer die Altersangaben sowie mögliche Warn- und Sicherheitshinweise des jeweiligen Produkts berücksichtigt werden.
Ideen für jüngere Kinder
Für jüngere Kinder eignen sich einfache Materialien, mit denen direkt gespielt oder gestaltet werden kann.
Zum Beispiel:
- Knete
- Malmaterialien
- größere Tierfiguren
- Sticker
- einfache Zuordnungs- oder Legespiele
- Materialien zum gemeinsamen Basteln
Bei Produkten mit kleinen Teilen sind die Alters- und Sicherheitshinweise besonders wichtig.
Ideen für Kindergarten- und Vorschulkinder
Mit zunehmendem Alter können die Materialien abwechslungsreicher werden.
- Geeignet sind beispielsweise:
- Bastelmaterialien
- Tierfiguren
- Memo
- Domino
- einfache Wissenskarten
- Lupen
- Modellierzubehör
- erste Rätsel
Mehrere Adventskalender-Türchen können dabei bereits zu einem kleinen gemeinsamen Projekt gehören.
Ideen für Grundschulkinder
Für Grundschulkinder kommen auch komplexere Spiele, Rätsel und Entdeckerideen infrage.
Denkbar sind:
- Taschenmikroskope
- Lupendosen
- Naturkarten
- Quartettspiele
- Knobelaufgaben
- Materialien zum Sonnensystem
- kleine Experimentiermaterialien
- Beobachtungsaufgaben
Interessant sind vor allem Ideen, bei denen Kinder selbst ausprobieren, beobachten, vergleichen oder eine Lösung finden können.
Ideen für ältere Kinder
Auch bei älteren Kindern muss ein Adventskalender nicht nur aus Süßigkeiten bestehen. Jetzt können die Inhalte anspruchsvoller und stärker an persönlichen Hobbys ausgerichtet sein.
Geeignet sind beispielsweise:
- kniffligere Rätsel
- Experimentiermaterialien
- Mikroskopie-Zubehör
- Naturbeobachtungswerkzeuge
- Materialien zu Astronomie und Weltall
- kleine Kreativprojekte
- Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen
Je genauer die Interessen des Kindes berücksichtigt werden, desto persönlicher wird die Adventskalender-Füllung.
Adventskalender in Kindergarten und Grundschule
Auch im Kindergarten oder in der Grundschule kann ein Adventskalender die Adventszeit begleiten.
Dabei muss nicht hinter jedem Türchen ein Geschenk für ein einzelnes Kind stecken. Stattdessen kann der Kalender Ideen und Materialien für die gesamte Gruppe oder Klasse enthalten.
Zum Beispiel:
- eine kleine Bastelidee
- ein gemeinsames Rätsel
- ein Spiel
- eine Beobachtungsaufgabe
- eine kurze Forscheraktivität
- eine Geschichte
- Materialien für ein gemeinsames Projekt
- eine Bewegungs- oder Naturaufgabe
So kann das tägliche Öffnen eines Türchens zu einem gemeinsamen Adventsritual werden.
Besonders praktisch sind Materialien, die anschließend gemeinsam verwendet werden können – beispielsweise ein Kartenspiel, Forscherzubehör oder Bestandteile eines Bastelprojekts.
Zeit statt Dinge verschenken
Nicht hinter jedem Türchen muss sich ein Gegenstand verstecken. Gemeinsame Aktivitäten bringen zusätzliche Abwechslung in den Adventskalender.
Dafür können kleine Gutscheine vorbereitet werden, beispielsweise für:
- gemeinsam Plätzchen backen
- einen Spieleabend
- einen Kinobesuch
- Schlittschuhlaufen
- eine Winterwanderung
- Weihnachtsdekoration basteln
- einen Taschenlampenspaziergang
- Weihnachtsgeschenke basteln
- gemeinsam einen Weihnachtsfilm ansehen
- einen Ausflug in den Wald oder Park
Die Gutscheine können auf kleine Karten geschrieben oder beispielsweise in einem Rubbel-Adventskalender versteckt werden.
Eine Mischung aus Gegenständen und gemeinsamen Erlebnissen sorgt außerdem dafür, dass nicht für jedes der 24 Türchen ein neues Produkt benötigt wird.
Adventskalender günstig und abwechslungsreich planen
24 Überraschungen können schnell ins Geld gehen. Mit etwas Planung lässt sich ein Adventskalender jedoch abwechslungsreich füllen, ohne für jeden Tag ein größeres Geschenk einzuplanen.
Frühzeitig anfangen
Wer einige Wochen vor dem 1. Dezember mit der Planung beginnt, kann Ideen sammeln und die einzelnen Adventskalender-Füllungen in Ruhe zusammenstellen.
So lässt sich auch besser erkennen, welche größeren Sets sich auf mehrere Türchen verteilen lassen.
Ein Gesamtbudget festlegen
Statt für jedes Türchen einen festen Betrag vorzusehen, kann zunächst ein Budget für den gesamten Adventskalender festgelegt werden.
Einige Türchen enthalten dann vielleicht nur eine kleine Aufgabe, einen Sticker oder einen Gutschein, während an anderen Tagen eine größere Überraschung wartet.
Größere Sets auf mehrere Türchen verteilen
Viele Spiele, Bastelmaterialien oder Figuren-Sets bestehen aus mehreren Teilen. Diese müssen nicht unbedingt gemeinsam verschenkt werden.
Aus einem Set können mehrere Adventskalender-Füllungen entstehen, die nach und nach zusammengehören.
Beispielsweise:
- mehrere Tierfiguren für eine Spielwelt
- verschiedene Farben Knete
- Zubehör für ein Bastelprojekt
- einzelne Planeten eines Sonnensystems
- Karten oder Bestandteile eines Spiels
So wächst die Überraschung während der Adventszeit weiter.
Dinge auswählen, die nach dem Advent weiter genutzt werden können
Kleine Spiele, Spielfiguren, Forscherwerkzeuge oder Bastelutensilien können auch nach Weihnachten weiter zum Spielen, Gestalten oder Entdecken verwendet werden.
Auch der Adventskalender selbst muss nicht jedes Jahr neu angeschafft werden. Geeignete Stoffbeutel, Boxen oder stabile Verpackungen können aufbewahrt und später erneut befüllt werden.
Die Interessen des Kindes aufgreifen
Ein Kind, das sich für Tiere begeistert, freut sich vielleicht über eine kleine Naturforscher-Reihe. Für ein Kind, das gerne kreativ arbeitet, können mehrere Türchen Bestandteile eines Bastelprojekts enthalten.
Für Weltall-Fans lassen sich Planeten, Sternkarten oder andere Astronomie-Materialien über mehrere Tage verteilen.
So entsteht keine zufällige Sammlung von 24 Kleinigkeiten, sondern ein Adventskalender, der möglichst gut zum Kind passt.
Adventskalender für Kinder füllen: Beispiel für 24 abwechslungsreiche Türchen
Wer noch nicht weiß, wie sich die verschiedenen Ideen auf 24 Tage verteilen lassen, kann sich an einem einfachen Plan orientieren.
Türchen 1–6: Kreativ starten
Zum Beginn der Adventszeit eignen sich kleine kreative Überraschungen:
Knete, Stifte, Sticker, Ausstechformen oder Bastelmaterialien
Einzelne Inhalte können bereits zu einem gemeinsamen Projekt gehören.
Türchen 7–12: Spielen
Nun können beispielsweise Spielfiguren, Memo, Quartett, Domino oder andere kleine Spiele folgen.
Auch mehrere Figuren einer gemeinsamen Spielwelt lassen sich auf unterschiedliche Tage verteilen.
Türchen 13–18: Entdecken und forschen
Jetzt wird es etwas experimenteller.
Mögliche Füllungen sind:
- Naturkarten
- Rätsel
- einbe Lupe
- eine Lupendose
- ein Kompass
- ein Taschenmikroskop
- kleine Forscheraufgaben
Türchen 19–23: Besondere Überraschungen
Kurz vor Weihnachten können etwas größere Kleinigkeiten, Gutscheine für gemeinsame Aktivitäten oder weitere Bestandteile eines größeren Projekts folgen.
Türchen 24: Ein besonderer Abschluss
Für das letzte Türchen eignet sich beispielsweise:
- ein kleines Spiel
- ein Kreativset
- ein Forscherwerkzeug
- die letzte Ergänzung zu einem Adventsprojekt
- ein Gutschein für ein gemeinsames Weihnachtserlebnis
Der 24-Tage-Plan ist natürlich nur eine Orientierung. Entscheidend ist nicht, dass jedes Türchen möglichst groß gefüllt ist, sondern dass die Ideen zum Alter und zu den Interessen des Kindes passen.
Fazit: Kleine Ideen machen den Adventskalender persönlich
Einen Adventskalender für Kinder selbst zu füllen bedeutet nicht, 24 große Geschenke kaufen zu müssen
Kleine Bastelmaterialien, Spielfiguren, Spiele, Forscherutensilien, Rätsel und gemeinsame Erlebnisse lassen sich passend zum Kind miteinander kombinieren. Manche Überraschungen stehen für sich, andere entwickeln sich über mehrere Tage zu einem größeren Spiel-, Bastel- oder Entdeckerprojekt.
Wer frühzeitig plant, verschiedene Themen miteinander kombiniert und die Interessen des Kindes berücksichtigt, kann aus 24 kleinen Türchen einen sehr persönlichen Begleiter durch die Adventszeit machen.
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