Hagemann Zuchtset Samtschrecken

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    • Rotgeflügelte Samtschrecken (Peruphasma schultei)
    • gut beobachtbare Entwicklung (unvollständige Metamorphose)
    • einfache Handhabung
    • beißen und stechen nicht
    • ohne bedeutenden Mehraufwand in den Unterricht integrierbar
    • Faszination im Unterricht durch außergewöhnliche Insekten
    • eigenverantwortliche Übernahme der Pflegeaufgaben fördert Social Skills
    • mit Anregungen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
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Die Samtschrecken (Peruphasma schultei), auch Peruanische Pfefferschrecken genannt, gehören... mehr
Hagemann Zuchtset Samtschrecken

Die Samtschrecken (Peruphasma schultei), auch Peruanische Pfefferschrecken genannt, gehören zur Gattung der Gespenstschrecken (Phasmiden). Aufgrund ihrer schönen schwarzen Farbe werden sie auch Black Beauty genannt. Zu ihrer Faszination trägt ihre kontrastreiche Färbung bei: ihr schwarzer, samtiger Körper, ihre rote Oberlippe, gelbe Augen und ihre gelb geringelten Fühler. Erwachsene Tiere haben sogar noch kleine leuchtend rote Flügel.

Samtschrecken eignen sich hervorragend für den Einsatz im Unterricht und in der Schule. Egal ob Grundschule, Realschule, Gesamtschule oder Gymnasium – diese faszinierenden Insekten lassen sich sehr gut beobachten und sind sehr einfach in ihrer Handhabung. Samtschrecken beißen und stechen nicht.

Entwicklung und Vermehrung:

  • Samtschrecken schlüpfen aus kleinen Eiern, die Blumensamen ähneln. Beim Schlupf werden sie Nymphen genannt und sind etwa 15 mm lang. Samtschrecken machen eine unvollständige Metamorphose durch, das heißt, dass sie sich durch mehrere Häutungen von der Nymphe bis zur Imago weiterentwickeln. Es gibt kein Puppenstadium.
  • Wenn die Tiere geschlechtsreif werden paaren sie sich und schon nach 2-4 Wochen legt das Weibchen Eier. Nach 4-5 Monaten schlüpfen die Nymphen aus den Eiern. Sie sind erst noch bräunlich, haben grünliche Augen und an den Fühlerspitzen nur einen breiten weißen Ring. Nach der ersten Häutung leuchten ihre Augen gelb und ihre Fühler zeigen ein gelb-geringeltes Muster. Nach der zweiten Häutung sieht man die rote Oberlippe und nach der dritten Häutung lassen sich Männchen und Weibchen unterscheiden. Die hübschen roten Flügel bilden sich aber erst bei der letzten Häutung zum adulten Tier.

Merkmale

  • Männchen und Weibchen sehen sich sehr ähnlich. Die Weibchen sind allerdings dicker, breiter und mit 7 cm Länge größer als die Männchen (5 cm). Samtschrecken werden etwa 12 Monate alt.
  • Samtschrecken laufen eher schnell, vor allem abends. Tagsüber verstecken sie sich gerne zwischen Blättern.

Lebensweise
Ihr natürlicher Lebensraum ist ein kleines Gebiet im Norden Perus. Dort halten sie sich hauptsächlich auf Pfefferbäumen auf, deren Blätter sie bevorzugt fressen. Wittern Samtschrecken Gefahr, breiten sie Ihre Flügel aus, biegen ihr Körperende nach oben und flüchten schnell. Außerdem können sie ein Abwehrsekret versprühen, um ihre Feinde zu vertreiben.

Ideale Rahmenbedingungen

  • Temperatur: 18 °C bis 28 °C, ideal 24 °C

Nahrung
Samtschrecken ernähren sich ausschließlich von Pflanzen. Als Futter eignen sich Blätter und Zweige von Liguster (Ligustrum vulgare), Flieder oder Forsythien. Der immergrüne Liguster ist eine häufig vorkommende Heckenpflanze und liefert auch im Winter Futter.

Besprüht man die Blätter mit zerstäubtem Wasser, kann man beobachten, wie die Insekten über die Tropfen Flüssigkeit aufnehmen.

Hinweise
Wenn Sie Gefäße mit Wasser in das Netz oder in ein Terrarium stellen, müssen Sie die Wasseroberfläche abdecken. Samtschrecken können nicht schwimmen und besonders die Nymphen können in Wassergefäßen ertrinken.

Da die Samtschrecken in unseren Regionen nicht heimisch sind, dürfen sie gemäß Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz – BnatSchG, Kapitel 5) sowie Verordnung (EG) Nr. 338/97 nicht in die Natur freigelassen werden. Hilfen dazu finden Sie in der Anleitung.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Nutzen Sie das Hagemann Zuchtset Samtschrecken ganz im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Das Erforschen der Samtschrecken und ihres bemerkenswerten Verhaltens hilft den Kindern beim Abbau von Ängsten und Vorurteilen gegenüber Insekten und anderen Tieren. Aus anfänglichen Berührungsängsten wird oft Staunen und Wertschätzung, manchmal sogar Begeisterung. Die Kinder entwickeln Interesse, sich für den Erhalt und den Schutz von Insekten und ihrer Lebensräume einzusetzen.

Lieferumfang:

  • 1 junge Samtschrecke (Nymphe)
  • ca. 10 Eier
  • 1 Panorama-Villa
  • 1 päd. Leitfaden mit ausführlicher Anleitung und Arbeitsblättern
Warn-/Sicherheitshinweis
Warn-/Sicherheitshinweis

Lehrmittel

Produkthinweis

Dieses Produkt ist nur zum Unterrichten bzw. zur Ausbildung unter Aufsicht eines Erwachsenen (beispielsweise Lehrer/Erzieherin, Ausbilder) bestimmt.

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