Hagemann Zuchtset Stabschrecken

  • 81096
    • Indische Stabschrecke (Carausius morosus, PSG1)
    • gut beobachtbare Entwicklung (Metamorphose)
    • einfache Handhabung
    • ohne bedeutenden Mehraufwand in den Unterricht integrierbar
    • Faszination im Unterricht durch außergewöhnliche und exotische Insekten
    • eigenverantwortliche Übernahme der Pflegeaufgaben fördert Social Skills
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Produktbeschreibung
Hagemann Zuchtset Stabschrecken

Faszinierende und außergewöhnliche Insekten züchten beobachten

Die indische Stabschrecke (Carausius morosus) eignet sich hervorragend für den Einsatz im Unterricht und in der Schule. Egal ob Grundschule, Realschule, Gesamtschule oder Gymnasium – die indischen Stabschrecken lassen sich sehr gut beobachten und sind sehr einfach in ihrer Handhabung.

Die indische Stabschrecke bewohnt überwiegend die Strauchvegetation der Regenwälder in Vorder- und Südindien. Sie ist aber auch in China und Japan zu finden.

Sind meine Stabschrecken tot?
Das ist eine der häufigsten Fragen. Die Antwort ist meistens nein. Stabschrecken stellen sich beim Berühren tot und lassen sich auch aus größeren Höhen einfach fallen. Meistens bleiben sie dann zwischen Zweigen und Blättern hängen, wo sich durch Ihre Tarntracht vor Fressfeinden geschützt sind. Nach einer Weile bis hin zu ein paar Stunden bewegen sie sich wieder. Stabschrecken sind dämmerungs- und nachtaktiv. Die Nahrungsaufnahme findet in der Nacht statt.

Mimese
Bei den Stabschrecken lässt sich die Mimese besonders gut beobachten – ein interessantes Wortspiel. Denn meistens muss man die außergewöhnlichen Insekten zwischen den Pflanzen suchen. Durch ihren Körperbau und ihre Körperfärbung kann man sie leicht mit Zweigen und Ästen in der Umgebung verwechseln und sie scheinen fast unsichtbar.

Merkmale
Die indische Stabschrecke gehört zu den Gespenstschrecken und damit zur Familie der Phasmatidae. Weibchen und Männchen sind flügellos, stabförmig und langgestreckt.

  • Weibchen: Körperfarbe grün bis braun, Vorderbeine beim ausgewachsenen Insekt rötlich gefärbt, wird bis zu 9 cm lang
  • Männchen: etwas graziler, meist dunkelbraun gefärbt, Antennen länger als die Vorderbeine, wird bis zu 6 cm lang

Entwicklung (Metamorphose)
Da nur 0,1?% bis 0,2?% der geschlüpften Insekten Männchen sind vermehren sich die ausgewachsenen Weibchen durch apomiktische Parthenogenese. Das ist eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung. Die Nachkommen entstehen dabei aus einzelnen unbefruchteten Eiern (mitotische Teilung, Äquatorialteilung). Ausgewachsene Stabschrecken (Imagines) leben ca. ein Jahr.

Die ausgewachsenen Stabschrecken werfen ihre Eier meistens in der Nacht auf den Boden. Eine Stabschrecke legt bis zu 3 Eier pro Nacht und bis zu 1?200 Eier in ihrem ganzen Leben. Die Eier sind ca. 1,5 mm lang, haben eine ovale Form und auf einer Seite einen Verschluss, der an einen kleinen Korken oder Fassdeckel erinnert. Die Eier müssen nicht befruchtet werden.

Je nach Temperatur dauert es 2 bis 4 Monate, bis die kleinen Stabschrecken (Nymphen) aus den Eiern schlüpfen. Bei 23 °C dauert das etwa 80 Tage, bei 16 bis 18 °C 14 bis 20 Wochen. Die Entwicklung von der Nymphe bis zur Imago dauert 3 bis 8 Monate. Stabschrecken häuten sich vier- bis fünfmal. Die Temperatur während der Entwicklung im Ei entscheidet, ob das Insekt weiblich oder männlich wird. Hieraus ergibt sich eine interessante Idee für ein Unterrichtsprojekt.

Ideale Rahmenbedingungen

  • Temperatur: 18 °C bis 28 °C, ideal 24 °C
  • Luftfeuchtigkeit: mindestens 70 %

Nahrung
Stabschrecken ernähren sich ausschließlich von Pflanzen. Die indische Stabschrecke frisst:

  • Brombeerblätter
  • Himbeerblätter
  • Brennnessel
  • Laub von Hasel, Hainbuche und Efeu

Besprüht man die Blätter mit zerstäubtem Wasser, dann kann man beobachten, wie die Insekten über die Tropfen Flüssigkeit aufnehmen. Die in den Blättern enthaltene Flüssigkeit reicht aber für die Ernährung der Stabschrecken vollkommen aus.

Hinweise
Wenn Sie Gefäße mit Wasser in das Netz oder in ein Terrarium stellen, müssen Sie die Wasseroberfläche abdecken. Stabschrecken können nicht schwimmen und besonders die Nymphen können in Wassergefäßen ertrinken.

Da die Stabschrecken in unseren Regionen nicht heimisch sind, dürfen sie gemäß Bundesartenschutzgesetz nicht in die Natur freigelassen werden.

Von der Bestellung bis zur Lieferung benötigen wir 3-4 Wochen, da wir Nymphen und Eier erst nach Ihrer Bestellung für Sie anzüchten.

Lieferumfang:

  • 2 junge Stabschrecken (Nymphen)
  • ca. 10 Eier
  • 1 Aufzucht-Netz (zusammenfaltbar)
  • 1 Leitfaden mit ausführlicher Anleitung und Arbeitsblättern

Maße: n.n.

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise.

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