Grundlage
des Projekts:
Seit dem Weltgipfel der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung 1992
in Rio de Janeiro ist klar: Zukunft gewinnen wir nur, indem die ökologischen,
sozialen und ökonomischen Probleme der Welt gemeinsam angegangen werden.
Die in Rio verabschiedete AGENDA 21 spricht von "nachhaltiger Entwicklung".
Dieser Begriff dient in allen Ländern der Welt bis in die Kommunen hinein
als Leitbild.
Bildung für Nachhaltigkeit ist ein Schwerpunkt der Agenda 21, für
den die UNESCO zuständig ist.
![]() |
Die
Deutsche-UNESCO-Kommission wirbt für dieses Ziel in Deutschland. www.unesco.de |
![]() |
Deshalb arbeitet sie zusammen mit der Aktion Saubere Landschaft. |
Die Aktion
Saubere Landschaft (ASL) ist eine Initiative, in der sich 20 nationale und weltweit
operierende Unternehmen aus Industrie, Handel und Verbänden zusammengeschlossen
haben, um auf freiwilliger Basis einen Beitrag zur Umweltbildung zu leisten.
Mit diesen Zielen übernehmen die Unternehmen im Rahmen ihrer Produktverantwortung
gesellschaftliche Aufgaben, die staatliche Aktivitäten ergänzen. Sie
gehen dabei den Weg der public-private-partnership, um die Inhalte sachgerecht
und objektiv gestalten zu können. Als Partner hierfür konnte die Deutsche-UNESCO-Kommission
gewonnen werden. Gemeinsam verwirklichen sie Projekte im Bereich Bildung für
nachhaltige Entwicklung, um sich für zukunftsfähigere und bessere
Lebensbedingungen einzusetzen.
www.aktionsauberelandschaft.de
Dabei ist es nicht nur ein Anliegen beider Partner, Kinder und Jugendliche zum schonenden Umgang mit der Umwelt anzuleiten, sondern sie zu befähigen, ihre Zukunft verantwortungsbewusst mitzugestalten.
In Zusammenarbeit
mit Bildungsexpertinnen und -experten wurden daher Lernmaterialien zur Agenda
21 ausgewertet und zusammengestellt. Vorausgegangen waren diesem Projekt ein
Schulwettbewerb und die erste internationale UNESCO Sommer-Schule in Deutschland:
zwei Initiativen, die zusammen mit der Aktion Saubere Landschaft umgesetzt wurden
und aus denen zahlreiche Ideen für das Agenda-21-Projekt hervorgingen.
Ziel des Projekts ist es, die Themen der Agenda 21 mit ihren ökologischen,
ökonomischen und soziokulturellen Dimensionen zu integrieren und zum Bestandteil
fächerübergreifenden Lernens zu machen. Jugendliche sollen befähigt
werden, globale Entwicklungen in ihrer Komplexität zu erfassen und Handlungsalternativen
gegeneinander abzuwägen. Um diese Gestaltungskompetenz schon früh
zu entwickeln, wurden die Agenda-21-Boxen für Kindergarten, Grundschule
und Sekundarstufe zusammengestellt.